QR-System
Reselling-Etiketten richtig drucken: Größe, QR-Code und Lesbarkeit
Ein Etikett ist nur dann hilfreich, wenn es im echten Lager zuverlässig funktioniert. Entscheidend sind deshalb nicht möglichst viele Informationen auf kleiner Fläche, sondern ein scanbarer QR-Code, ein klarer Lagerhinweis und ausreichend lesbarer Text.
Veröffentlicht am 20. August 2026 · ca. 3 Min. Lesezeit
Was ein Reselling-Etikett tatsächlich leisten muss
Ein Lageretikett ist kein vollständiger Artikeldatensatz auf Papier. Seine Aufgabe ist die schnelle Identifikation eines physischen Artikels oder Pakets.
Für einen typischen Reselling-Workflow sind drei Informationen besonders wertvoll: eine eindeutige digitale Kennung beziehungsweise ein QR-Code, der Lagerplatz und ein kurzer lesbarer Artikeltitel.
Warum der QR-Code ausreichend Platz braucht
QR-Codes bestehen aus einem Raster mit klaren Kontrasten. Wird der Code zu klein gedruckt, unscharf skaliert oder durch andere Inhalte eingeengt, kann die Erkennung mit der Kamera unzuverlässiger werden.
Plane den QR-Code deshalb als primäres Element und ordne Textinformationen darum herum an. Besonders bei kleinen Formaten sollte zuerst unwichtiger Text reduziert werden, nicht der QR-Code.
Große und kleine Etiketten brauchen unterschiedliche Prioritäten
Auf einem großen Versandetikett ist genügend Raum für Titel, Lagerplatz und einen komfortabel großen QR-Code. Auf kleineren Formaten müssen Inhalte stärker priorisiert werden.
Revora unterstützt deshalb mehrere PDF-Etikettenformate. Bei kleineren Formaten steht die eindeutige Identifikation im Vordergrund, statt denselben Inhalt einfach proportional immer kleiner zu drucken.
- ✓102 × 152 mm für große Etikettenflächen
- ✓100 × 150 mm als ähnliches großes Format
- ✓100 × 100 mm für kompaktere quadratische Etiketten
- ✓70 × 50 mm für kleinere Lageretiketten
- ✓60 × 40 mm für kompakte Thermoetiketten
- ✓50 × 30 mm für sehr kleine Kennzeichnungen
Browserdruck und PDF erfüllen unterschiedliche Aufgaben
Direkter Browserdruck ist auf dem Desktop bequem, weil ein Etikett ohne zusätzlichen Zwischenschritt ausgegeben werden kann. Mobile Geräte und Druck-Apps behandeln Papiergrößen und Skalierung jedoch nicht immer identisch.
Ein exakt dimensioniertes PDF ist deshalb besonders für mobile Druckworkflows hilfreich. Die physische Seitengröße ist im Dokument festgelegt und kann anschließend an die jeweilige Druck-App übergeben werden.
Der Lagerplatz sollte auch ohne Scan lesbar bleiben
Ein QR-Code ist hilfreich, sollte aber nicht die einzige sichtbare Orientierung sein. Wenn du bereits vor dem Scannen erkennst, dass ein Paket zu Regal B und Box 7 gehört, findest du dich im Lager schneller zurecht.
Deshalb ist die Kombination aus maschinenlesbarem QR-Code und kurzem menschlich lesbarem Lagerplatz robuster als ein rein digitaler Ansatz.
Vor dem produktiven Einsatz immer real drucken und scannen
Eine Vorschau am Bildschirm sagt nicht zuverlässig, wie gut ein Etikett auf dem tatsächlichen Drucker funktioniert. Papier, Druckdichte, Skalierung und die verwendete App können das Ergebnis verändern.
Teste deshalb mindestens ein reales Etikett in der gewünschten Größe. Prüfe QR-Scan, Titel, Lagerplatz und ob Inhalte abgeschnitten werden. Erst danach sollte das Format zum Standard für deinen Bestand werden.
Etiketten sollen Suchzeit reduzieren, nicht neue Pflege erzeugen
Ein gutes Etikett entsteht direkt aus dem bereits vorhandenen Artikeldatensatz. Werden Informationen separat auf Papier und digital gepflegt, entstehen schnell Unterschiede.
Die stärkste Lösung verbindet daher denselben Artikel, denselben Lagerplatz und denselben QR-Code ohne zusätzliche parallele Datenpflege.
Passende Ausrüstung
Was wir für diesen Workflow selbst nutzen
Diese Links zeigen nur Ausrüstung, die zum konkreten Thema dieses Guides passt und die wir selbst in unserem Reselling-Workflow verwenden.
Founding Beta
Setze den Workflow mit deinem eigenen Bestand um.
Wenn Revora das Problem aus diesem Guide für deinen Reselling-Alltag löst, kannst du deinen echten Workspace aufbauen und dich mit realer Nutzung für die Founding Beta qualifizieren.
Qualifikation
- Mindestens 25 aktive Artikel im Revora-Workspace.
- Mindestens zwei angelegte Lagerplätze.
- Mindestens ein echter QR-/Label-Workflow nach Öffnung der Founding Beta.
Die ersten 25 qualifizierten und bestätigten Workspaces erhalten 90 Tage Revora PRO kostenlos.
Für den Founding-Beta-Zeitraum ist keine Kreditkarte erforderlich. Der kostenlose PRO-Zeitraum wird nicht automatisch in ein kostenpflichtiges Abonnement umgewandelt.
Ein Platz ist erst sicher, sobald Revora die vollständige Qualifikation geprüft und einen Founding-Beta-Platz bestätigt hat. Das Erfüllen einzelner Voraussetzungen reserviert noch keinen Platz.
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