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Revora Einstieg

Revora Erste Schritte: Artikel, Lagerplatz, QR und erster Verkauf

Wenn du Revora zum ersten Mal öffnest, musst du nicht sofort jede Funktion kennen. Entscheidend ist, einmal den vollständigen Revora-Ablauf mit einem echten Artikel zu durchlaufen: erfassen, einlagern, bei Bedarf kennzeichnen, verkaufen und abschließen. Dieser Guide führt dich genau durch diese ersten Schritte und verweist für Details auf die passenden Fach-Guides.

Veröffentlicht am 30. August 2026 · ca. 4 Min. Lesezeit

Was du in Revora zuerst einrichten solltest

Der schnellste Einstieg ist nicht, zuerst alle Einstellungen oder Funktionen durchzugehen. Nimm stattdessen einen echten Artikel und führe ihn einmal durch den operativen Ablauf. Dadurch siehst du unmittelbar, wie Artikeldatensatz, Lagerplatz, QR-Code, Verkauf und Auswertung zusammenhängen.

Dieser Guide ist deshalb bewusst ein Revora-Onboarding und kein zweiter allgemeiner Reselling-Workflow. Für Lagerorganisation, Statuslogik, QR-Codes und Versand gibt es eigene ausführliche Guides, auf die du an den passenden Stellen weitergehen kannst.

  • einen echten Artikel als ersten Datensatz verwenden
  • nur die für den aktuellen Schritt nötigen Daten pflegen
  • Lagerplatz erst dann zuweisen, wenn der Artikel tatsächlich eingelagert wird
  • den Artikel bis zum abgeschlossenen Verkauf im selben Datensatz weiterführen

Schritt 1: Deinen ersten Artikel in Revora erfassen

Beginne mit einem Artikel, den du tatsächlich besitzt oder verkaufen möchtest. Ein sauberer Artikeldatensatz ist die Grundlage für alle späteren Schritte, weil Lagerplatz, QR-Code, Verkaufsdaten und Auswertungen an genau diesem Artikel hängen.

Für den Einstieg reichen die Informationen, mit denen du den Artikel eindeutig erkennst und später sinnvoll auswerten kannst. Du musst nicht jedes optionale Feld ausfüllen, nur weil es vorhanden ist.

Schritt 2: Einen nachvollziehbaren Lagerort anlegen

Sobald du Ware physisch lagerst, braucht Revora eine Struktur, die auch außerhalb des Bildschirms existiert. Ein einfaches Regal mit eindeutig benannten Boxen reicht für den Anfang völlig aus.

Wichtig ist die Übereinstimmung zwischen digitalem und physischem Lager. Wenn Revora beispielsweise Regal A und Box 2 anzeigt, sollte dieselbe Kennung auch an deinem echten Lagerplatz erkennbar sein.

Schritt 3: Den Artikel seinem Lagerplatz zuweisen

Ein angelegtes Regal allein löst noch kein Suchproblem. Der konkrete Artikel muss dem Ort zugeordnet werden, an dem er physisch liegt. Genau diese Verbindung sorgt später dafür, dass du einen verkauften Artikel nicht anhand von Erinnerungen oder ungefähren Boxangaben suchen musst.

Wenn ein aktiver eingelagerter Artikel noch keinen Lagerplatz besitzt, sollte das als offene Arbeit sichtbar bleiben und nicht dauerhaft zum Normalzustand werden.

Schritt 4: Verpacken und QR-Etikett gezielt nutzen

QR-Codes sind besonders hilfreich, wenn ein Artikel verpackt wurde und äußerlich nicht mehr eindeutig erkennbar ist. Der Code verbindet das physische Paket wieder mit dem richtigen digitalen Artikeldatensatz.

Du musst nicht jeden Artikel sofort mit einem QR-Etikett versehen. Nutze den Schritt dort, wo er deinen realen Lagerworkflow verbessert – beispielsweise bei vielen ähnlich aussehenden oder bereits blickdicht verpackten Artikeln.

Schritt 5: Deinen ersten Verkauf in Revora erfassen

Ein Marketplace-Verkauf bedeutet in Revora nicht automatisch, dass der Artikel bereits vollständig erledigt ist. Nach dem Verkauf folgen im physischen Ablauf weiterhin Finden, Verpacken und Versand.

Erfasse den Verkauf deshalb am bestehenden Artikel und führe seinen Status weiter. So bleibt sichtbar, was bereits passiert ist und welche Aufgabe noch offen ist.

Schritt 6: Versand abschließen, ohne die Historie zu verlieren

Erst wenn der operative Vorgang tatsächlich beendet ist, sollte der Artikel in den abgeschlossenen Zustand wechseln. Damit verschwindet er aus den aktiven Lager- und Arbeitslisten, seine Verkaufsdaten bleiben aber erhalten.

Diese Trennung ist wichtig: Ein abgeschlossener Verkauf ist kein aktiver Lagerartikel mehr, bleibt aber für Umsatz, Gewinn, Marge und spätere Sortimentsentscheidungen wertvoll.

Danach: Arbeitszentrale und Dashboard als Kontrolle nutzen

Nach deinem ersten vollständigen Artikel kennst du die wichtigsten Verbindungen in Revora. Ab dann helfen dir Arbeitszentrale und Dashboard dabei, nicht jeden Datensatz einzeln kontrollieren zu müssen.

Die Arbeitszentrale zeigt dir, welche operativen Schritte noch offen sind. Das Dashboard betrachtet dagegen die wirtschaftliche Entwicklung deines Bestands und deiner abgeschlossenen Verkäufe. So bleiben tägliche Arbeit und Auswertung getrennt, greifen aber auf dieselben gepflegten Daten zurück.

Der sinnvollste nächste Schritt ist deshalb nicht, künstlich mehr Daten anzulegen, sondern deinen realen Bestand nach demselben nachvollziehbaren Muster weiterzuführen.

So funktioniert „Als Nächstes“ in der Revora-Arbeitszentrale

Nach der ersten Anmeldung zeigt dir die Revora-Arbeitszentrale nicht sechs gleich wichtige Aufgaben auf einmal. Stattdessen wird der erste noch offene sinnvolle Einrichtungsschritt als „Als Nächstes“ hervorgehoben.

Der Fortschritt basiert auf deinen echten Workspace-Daten. Du musst deshalb keinen Schritt manuell abhaken. Sobald die jeweilige Aktion tatsächlich in Revora durchgeführt wurde, wechselt die Einrichtung automatisch zum nächsten noch offenen Schritt.

Die Links „Mehr erfahren“ sind optionale Hilfen. Du kannst den operativen Schritt jederzeit direkt ausführen, ohne zuerst einen Guide lesen zu müssen.

  • Artikel erfassen: mindestens ein Artikel ist im Workspace vorhanden
  • Lagerort erstellen: mindestens ein Lagerplatz oder eine Lagerstruktur ist vorhanden
  • Artikel einlagern: mindestens ein Artikel ist einem Lagerplatz zugeordnet
  • Artikel verpacken: mindestens ein aktiver Artikel ist als verpackt erfasst
  • Verkauf erfassen: mindestens ein Verkauf ist im Workspace vorhanden
  • Verkauf abschließen: mindestens ein Verkauf wurde vollständig abgeschlossen

Founding Beta

Setze den Workflow mit deinem eigenen Bestand um.

Wenn Revora das Problem aus diesem Guide für deinen Reselling-Alltag löst, kannst du deinen echten Workspace aufbauen und dich mit realer Nutzung für die Founding Beta qualifizieren.

Qualifikation

  • Mindestens 25 aktive Artikel im Revora-Workspace.
  • Mindestens zwei angelegte Lagerplätze.
  • Mindestens ein echter QR-/Label-Workflow nach Öffnung der Founding Beta.

Die ersten 25 qualifizierten und bestätigten Workspaces erhalten 90 Tage Revora PRO kostenlos.

Für den Founding-Beta-Zeitraum ist keine Kreditkarte erforderlich. Der kostenlose PRO-Zeitraum wird nicht automatisch in ein kostenpflichtiges Abonnement umgewandelt.

Ein Platz ist erst sicher, sobald Revora die vollständige Qualifikation geprüft und einen Founding-Beta-Platz bestätigt hat. Das Erfüllen einzelner Voraussetzungen reserviert noch keinen Platz.

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